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Russland: ANDRITZ nimmt Halbzellstoffanlage bei JSC Arkhangelsk Pulp and Paper Mill erfolgreich in Betrieb

 

 

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ nahm die an JSC Arkhangelsk Pulp and Paper Mill (APPM) gelieferte Zellstofflinie im Werk Novodvinsk, Russland, erfolgreich in Betrieb. Die neue Anlage ist mit ANDRITZ-Grünlaugentechnologie für effiziente Kochung, Mahlung und Wäsche des Zellstoffs ausgestattet und erzeugt aus Birken- sowie Espenholz täglich 1.000 Tonnen Halbzellstoff für die Produktion von Wellpappe.

Halbzellstoff wird in einer Kombination aus sanfter Chemikalienvorbehandlung und anschließender mechanischer Behandlung hergestellt, wobei die Fasern aus der Holzmatrix herausgelöst werden: Dieser Verfahrensschritt zur Lignin-Entfernung wird früh unterbrochen, um die Faserausbeute zu steigern und steife Fasern zu erhalten – ein wichtiges Qualitätskriterium bei der Erzeugung von Wellenstoff. Ein wesentlicher Vorteil der ANDRITZ-Grünlaugentechnologie, die vor allem bei Verwendung von Harthölzern eingesetzt wird und die Faserqualität deutlich erhöht, ist die effiziente und unkomplizierte Rückgewinnung der Koch-chemikalien in einer angrenzenden Sulfatzellstoffanlage, wodurch eine separate Chemikalienrückgewinnung vollständig entfällt.

Mit der neuen Anlage hat sich die Produktionskapazität von APPM verdoppelt, während die Produktions-kosten und der Abwasseranfall deutlich gesenkt wurden. (Quelle: ANDRITZ AG - 02/2016)

 

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