Neue Hochschulleitung an der Hochschule Rosenheim


Die neue Hochschulleitung der Hochschule Rosenheim wird von Präsident Prof. Heinrich Köster (2.v.r.) geführt. Vizepräsidentin Prof. Dr. Stefanie Winter (2.v.l.) übernimmt den Verantwortungsbereich Lehre und Studium, Vizepräsident Prof. Mathias Wambsganß (rechts) den Bereich Forschung und Entwicklung. Regierungsdirektor Oliver Heller (links) führt das Kanzleramt wie zuvor.

Das Amt des mit 65 Jahren in den Ruhestand tretenden Präsidenten Prof. Dr. Alfred Leidig übernimmt Vizepräsident Prof. Heinrich Köster, der nach 8 Jahren in der Hochschulleitung nun das Präsidium anführen wird. Prof. Heinrich Köster, Jahrgang 1952, studierte nach abgeschlossener Lehre zum Tischler und Zimmermann von 1974 bis 1979 an der Fachhochschule Rosenheim „Holztechnik“ und arbeitete 12 Jahre bis 1990 in einem Ingenieurbüro für Holztechnik. Während dieser Zeit war er vier Jahre im Ausland, mit der Schwerpunktaufgabe der Planung und Inbetriebnahme von Unternehmen, tätig. Von 1990 bis 1996 war Heinrich Köster als Professor, Dekan und Institutsleiter der Abteilung F&E an der heutigen Fachhochschule für Holztechnik in Biel, Schweiz, aktiv. Von dort kam er nach Rosenheim um unter anderem in den Bereichen Unternehmensplanung und Fertigungstechnik zu lehren. Nun ist er seit 1996 Professor in der Fakultät für Holztechnik und Bau an der Hochschule Rosenheim. Seit 1997 doziert er als Gastprofessor an der University of British Columbia in Vancouver, Kanada. Im Jahr 2002 wurde er zum Vizepräsident der Hochschule gewählt und stärkte seit dem vor allem den Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung sowie die weiterbildenden Masterstudiengänge. Des Weiteren ist Heinrich Köster Initiator und Mitgestalter verschiedener internationaler Kongresse und Präsident des „Forum Holzbau e.V.“.

An der Seite Kösters werden zwei Vizepräsidenten sowie der Kanzler die Hochschulleitung bilden. Kanzler Oliver Heller bleibt als Leiter der Hochschulverwaltung und Beauftragter für den Haushalt unverändert in seinem Amt. Die beiden Vizepräsidenten wurden neu gewählt. Vizepräsidentin Prof. Dr. Stefanie Winter übernimmt die Verantwortung für den Themenbereich Lehre und Studium. Die Diplom-Psychologin mit Studium und Promotion an der Universität Mannheim leitete deutschlandweite und internationale Befragungsprojekte für zahlreiche Unternehmen und Organisationen und bringt wertvolle Erfahrungswerte in der Planung und Umsetzung von Organisationsentwicklungsprozessen und im Qualitätsmanagement mit. Sie ist seit 2005 im Themenfeld Kommunikations- und Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Rosenheim tätig, koordiniert die weiterbildenden Studiengänge der Hochschule und leitet den 2008 gestarteten MBAStudiengang Management und Führungskompetenz. Durch ihr Engagement in der Lehre und der didaktischen Weiterqualifikation erwarb sie als einer der ersten Professoren Bayerns das Zertifikat Hochschullehre Bayern und die Qualifikation als Dozentin für Weiterbildung an Hochschulen / Masterdozentin.

Prof. Mathias Wambsganß übernimmt die Verantwortung für den Bereich Forschung und Entwicklung. Nach seinem Architekturstudium war er von 1995 – 2004 als wissenschaftlicher Assistent im Fachgebiet Bauphysik und Technischer Ausbau der Universität Karlsruhe (TH) tätig. Er leitete mehrere Forschungsvorhaben im Bereich des energiegerechten Bauens und war maßgeblich am Aufbau des Lehrgebietes Tages- und Kunstlichtplanung beteiligt. Sein Engagement in der Lehre wurde 2001 mit dem Landeslehrpreis Baden-Württemberg gewürdigt. Bereits 1999 gründete er zusammen mit vier Partnern aus Architektur, Maschinenbau und Physik erfolgreich eine Ingenieurpartnerschaft mit dem Ziel, die an der Hochschule entwickelten Planungsmethoden und die in Forschungsprojekten gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis anzuwenden. Seit Ende 2006 unterrichtet er an der Hochschule Rosenheim die Fächer Lichttechnik, Lichtplanung und vernetzte Gebäudetechnologie. Unter seiner Leitung wurde die Anfang 2009 eröffnete Lichtwerkstatt an der Hochschule Rosenheim, auch Dank tatkräftiger Unterstützung von Industriepartnern, realisiert.

Die Weichen für die Zukunft der Hochschule wurden bereits gestellt. Neben dem Ausbau der Studienanfängerplätze im Rahmen des Hochschulpaktes wird vor allem der Ausbau und die Profilbildung der Hochschule im Bereich der Ingenieurwissenschaften im Fokus der Arbeit bilden. Die Einrichtung zweier neuer Studiengänge, „Wirtschaftsmathematik – Aktuarwissenschaften“ sowie „Energie- und Gebäudetechnologie“ sind ein erster Schritt auf diesem Weg. Daneben gilt es die weiteren Standbeine der Hochschule, die akademische Weiterbildung und die angewandte Forschung und Entwicklung, weiter auszubauen. Insgesamt sieht die neue Leitung die Hochschule gut positioniert und gerüstet für den nationalen und internationalen Wettbewerb. (Quelle: Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Rosenheim - University of Applied Sciences)


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