Internationaler Masterstudiengang Holztechnik
Internationaler Masterstudiengang Holztechnik zählt 20 Studierende aus zehn Nationen
Zum Studienjahr 2011/12 zählen die Hochschule Rosenheim und die Berner Fachhochschule 20 Studierende, die sich in den kooperativen Masterstudiengang Holztechnik eingeschrieben haben. Vertreter zehn unterschiedlicher Nationen haben sich in dem neuen Studienjahrgang zusammen gefunden. Die angehenden Experten in Sachen Holztechnik kommen zum Studium in Rosenheim und Biel eigens aus Frankreich, Portugal, Zypern, Slowenien, Italien, und Kroatien, aber auch aus dem Iran sowie aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.
„Offenbar zeigt die Umstellung des Lehrangebots, das seit diesem Semester auch auf Englisch angeboten wird, bereits seine Wirkung“ sagt Professor Dr. Frieder Scholz nach der Begrüßung der Studienanfänger in Oberbayern. „Zehn der Masterstudierenden sind in Rosenheim eingeschrieben und ebenso viele in der Schweiz – eine gerechte Verteilung“, so der Studiengangsleiter für Rosenheim.
Gelernt wird selbstverständlich das Gleiche: „Das Masterprogramm vermittelt den Studierenden eine Vertiefung der Ingenieurgrundlagen. Kenntnisse in anwendungsorientierten Gebieten werden intensiviert und durch eine interdisziplinäre Betrachtungsweise das Verständnis von Systemzusammenhängen geschult. Analytisches Denken als Voraussetzung für eine ingenieurmäßige Vorgehensweise wird besonders gefordert, ebenso wie verantwortungsbewusstes Handeln in technischen Projekten“ fasst Professor Dr. Heiko Thömen, Studiengangsleiter für die Berner Fachhochschule den Studieninhalt zusammen. „In einem Satz: Die Teilnehmer werden fit gemacht für die Holzbranche in einer globalisierten Arbeitswelt“.
Die Vertiefung innerhalb des Masterprogramms findet in Form von „Master Research Units“ (MRU) statt. Diese sind stark in die Forschung & Entwicklung der beiden Hochschulen oder in die dort angegliederten Forschungsinstitute eingebunden. Der modulare Studienaufbau und die freie Wahl von einer der insgesamt acht MRUs ermöglicht den Teilnehmern große Flexibilität in der Gestaltung ihres Studiums, das sie in Voll- oder Teilzeit absolvieren können. Das erste Semester findet für alle Studierenden gemeinsam in Rosenheim statt, die Spezialisierung erfolgt anschließend wahlweise an der Hochschule Rosenheim oder an der Berner Fachhochschule. (Quelle: Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Rosenheim - University of Applied Sciences - 11/2011)
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