Pakt gegen illegales Holz aus Zentralafrika
Ab 2014 braucht Holz, welches von der Zentralafrikanischen Republik in die EU eingeführt wird, den Nachweis, dass es legal geschlagen wurde. Am 28. November unterschrieben Vertreter der EU und der Zentralafrikanischen Republik ein entsprechendes Abkommen. Mit dem freiwilligen Partnerschaftsabkommen sollen europäische Verbraucherinnen die Garantie erhalten, dass beispielsweise Möbel aus der Zentralafrikanischen Republik nicht gesetzwidrig produziert wurde. Zudem soll mit dem Abkommen die nachhaltige Holzwirtschaft vor Ort gefördert werden. Fast ein Drittel der Zentralafrikanischen Republik ist von Tropenwäldern bedeckt. Der Holzexport ist für das Land die zweitwichtigste Einnahmequelle. Auf die Holzwirtschaft, die auch der größte private Arbeitgeber des Landes ist, entfallen 40 Prozent der gesamten Exporterlöse. (Quelle: Deutscher Naturschutzring e.V. - mbu - 11/2011)
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