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Klenk Holz AG und TTW stoppen Holzeinkauf

Klenk Holz AG und TTW Waldpflege stoppen den Einkauf auf dem derzeitigen Preisniveau und reduzieren die Preise bei der Fichte um fünf bis acht Euro je Festmeter
Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens leidet unter historisch hohen Rundholzpreisen

Die Oberroter Klenk Holz AG und ihre Tochtergesellschaft TTW Waldpflege GmbH stoppen den Einkauf auf dem derzeitigen Preisniveau und nehmen die Preise ab Januar 2012 für das Leitsortiment Fichte B/C 2b um fünf bis acht Euro je Festmeter zurück. Ziel ist, wieder die Preisbasis des ersten Halbjahres 2011 von 93 Euro je Festmeter zu erreichen. Klenk-Vorstand Steffen Häußlein sieht darin die einzige Möglichkeit, der sich weiter verschärfenden Situation auf den Schnittholzmärkten zu begegnen und einen ersten Schritt, wieder wettbewerbsfähiger zu werden.

Die Fichte-Standorte Oberrot und Wolfegg sind die nächsten Wochen noch gut mit Rundholz versorgt. Bereits seit November wurde der Einschnitt in der Fichte gedrosselt und über den Jahreswechsel werden die Produktionsstillstände auf zweieinhalb bzw. drei Wochen ausgedehnt. Nicht nur die Unternehmen, die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Schnittholzprodukte insgesamt leidet unter den historisch hohen Rundholzpreisen. Hinweise auf eine Umkehr des Trends bei der Rundholzpreisentwicklung sieht Häußlein in den im vierten Quartal bereits nachgebenden Nadelstammholzpreisen im Norden und Osten Deutschlands sowie in den mittlerweile auf dem angestrebten Niveau für 2012 getätigten Abschlüssen mit dem Privatwald.

Die Klenk-Gruppe zählt zu den führenden Säge- und Holzbearbeitungsunternehmen in Europa. Der Jahreseinschnitt beträgt rund 2,1 Mio. Festmeter, der größte Teil des Holzes wird weiterverarbeitet. An den drei Standorten Oberrot, Baruth und Wolfegg sowie beim konzerneigenen Einschlags- und Logistikunternehmen TTW Waldpflege sind ca. 1.220 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit der EnBW Klenk Holzenergie GmbH, einem Joint-Venture mit der Energie Baden-Württemberg AG, betreibt das Unternehmen die Biomasse-Heizkraftwerke an den Standorten Oberrot und Baruth. An der Wald Plus GmbH, einem forstlichen Bewirtschaftungsdienstleister, ist Klenk zu 40 Prozent beteiligt. (Quelle: Klenk Holz AG - 12/2011)

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