Sie sind hier: Startseite » News » News-Archiv

Westag & Getalit: Höherer Umsatz im 1. HJ 2011

Höherer Umsatz im ersten Halbjahr 2011
Starker Anstieg der Rohstoffpreise bremst Ergebnisverbesserung

Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,94 € je Stammaktie und 1,00 € je Vorzugsaktie für 2010

Hauptversammlung
Die Westag & Getalit AG hat im A2 Forum in Rheda-Wiedenbrück ihre ordentliche Hauptversammlung abgehalten. Mit deutlich mehr als 300 Teilnehmern war die Veranstaltung auch dieses Jahr wieder gut besucht. Alle Anträge der Verwaltung wurden mit großer Mehrheit der anwesenden Aktionäre gebilligt. Entsprechend wurde Herr Klaus Pampel, Geschäftsführer der Hüttenes-Albertus Chemische Werke GmbH erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Auch wurde von der Hauptversammlung eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende für 2010 in Höhe von 0,94 € je Stammaktie und 1,00 € je Vorzugsaktie
beschlossen.

Geschäftsentwicklung 2010
Herr Bernhard Wenninger, Sprecher des Vorstands unserer Gesellschaft, ging im ersten Teil seines Vortrags auf die Geschäftsentwicklung 2010 ein. Er erklärte, dass es der Westag & Getalit AG gelang, von der spürbaren Belebung der Bauwirtschaft in Deutschland zu profitieren und ein Umsatzwachstum von 7,6 % auf 216,6 Mio. € zu erreichen (Vorjahr 201,4 Mio. €). Erfreulich war das Wachstum im Export, wo der Umsatz unter teils schwierigen Bedingungen um 9,1 % auf 42,8 Mio. € gesteigert werden konnte (Vorjahr 39,2 Mio. €). Das Ergebnis vor EE-Steuern konnte leicht von 14,9 Mio. € im Vorjahr auf 15,1 Mio. € in 2010 verbessert werden. Der Jahresüberschuss erreichte 2010 einen Wert von 10,7 Mio. € (Vorjahr 10,5 Mio. €).

Geschäftsentwicklung 1. Halbjahr 2011 und Ausblick
Im zweiten Teil seines Vortrags machte Herr Wenninger Angaben zur aktuellen Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2011 und zu den Erwartungen für das Gesamtjahr. So konnte die Westag & Getalit AG wiederum von der robusten Verfassung der deutschen Baukonjunktur profitieren und steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr 2011 um 8,1 % auf knapp 111,6 Mio. €. Erfreulich ist ein deutlich überproportionaler Wiederanstieg des Exportgeschäfts um 23,4 % auf 25,4 Mio. €. Entsprechend stieg die Exportquote von 19,9 % im Vorjahr auf 22,7 %.

Die Sparte Sperrholz/Schalung steigerte den Umsatz um 16,2 % auf 18,2 Mio. €. Die Sparte Türen/Zargen konnte ebenfalls ihren Umsatz deutlich steigern und einen Wert von 52,7 Mio. € erzielen, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 9,2 % entspricht. Die Sparte Laminate/Elemente erreichte einen moderaten Umsatzanstieg von 2,2 % auf 37,4 Mio. €. Das Ergebnis vor EE-Steuern hat sich mit 5,1 Mio. € leicht gegenüber dem Vorjahrswert von 5,0 Mio. € verbessert. Dabei wurde das Ergebnis von der positiven Umsatzentwicklung unterstützt, aber gleichzeitig deutlich gebremst durch nochmals angestiegene Rohstoffpreise, dies insbesondere im Holz- und Holzwerkstoffbereich wie auch bei ölbasierten Chemikalien. Der Halbjahresüberschuss stieg analog zum Vorsteuerergebnis leicht von 3,5 auf 3,6 Mio. €. Das Halbjahresergebnis je Aktie betrug 0,62 €. Die Investitionstätigkeit in 2011 wird sich in Höhe des Vorjahresniveaus von ca. 10 Mio. € bewegen. Das größte Einzelvorhaben ist eine Fertigungsanlage zur rationelleren Bearbeitung der Kanten von Serientüren. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im ersten Halbjahr leicht um 3,6 % auf 1.261 erhöht (Vorjahr 1.217) und entwickelte sich damit deutlich unterproportional zum Umsatzanstieg. Die konjunkturelle Lage zeigt sich weiterhin zweigeteilt. In Deutschland sowie in vielen asiatischen Volkswirtschaften ist ein ausgesprochen robuster Aufschwung zu verzeichnen, der 2011 sogar noch an Fahrt gewonnen hat. Im europäischen Ausland hingegen hat sich der Aufschwung großteils nicht fortsetzen können, in einigen Ländern haben sich bestehende Krisensituationen noch verschärft. Vor diesem Hintergrund ist eine Prognose der weiteren Geschäftsentwicklung von Unsicherheiten behaftet. Trotzdem rechnet der Vorstand auf der Umsatzseite mit einem Wachstum für 2011. Auch ist die Gesellschaft optimistisch, dies trotz schwieriger Umfeldbedingungen, in den Auslandsmärkten der Westag & Getalit AG überproportional zulegen zu können. Deutlich schwieriger ist auch in diesem Jahr der Ausblick auf die Ergebnisentwicklung. Grund ist der weitere Anstieg der Rohstoffpreise, der den Geschäftserfolg der Westag & Getalit AG bereits im ersten Halbjahr negativ beeinflusst hat. Neben der konsequenten Nutzung aller Einsparpotenziale wird es in 2011 weiterhin erforderlich sein, gezielte Preiserhöhungen für die eigenen Produkte durchzusetzen. Insgesamt ist der Vorstand vor dem Hintergrund der Stärken des Unternehmens hinsichtlich Produktprogramm, Vertriebskraft, Mitarbeiter und Kostenbewusstsein zuversichtlich, auch im laufenden Jahr wieder gute Geschäftsergebnisse erzielen zu können, wobei jedoch allzu hohe Ergebniserwartungen durch die hohen Rohstoffpreise gedämpft werden. (Quelle: Westag & Getalit AG - 07/2011)

Diese Seite wurde im Rahmen des HCN-NewsService unabhängig und neutal veröffentlicht. HCN übernimmt keinerlei Haftung für die Richtigkeit bzw. die Vollständigkeit o.ä. der zur Verfügung gestellten Artikel bzw. Meldungen. Copyright und sämtliche Rechte bzw. Pflichten verbleiben stets bei den jeweilig genannten Quellen. Sie wollen in Zukunft automatisch und zeitnah per Email informiert werden? Dann melden Sie sich bitte für unseren "Holz Newsletter" kostenfrei unter www.HolzNewsletter.de an.

Timber-Europe.com | Timber-Russia.com | Timber-Asia.com | Timber-America.com