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Greenpeace begrüßt Ausstieg von Weitzer aus dem Tropenholzgeschäft
Eines der wichtigsten Ziele von Greenpeace ist der Schutz der Regenwälder und – mehr noch – einen Abholzungsstopp in allen Regenwaldgebieten der Erde zu erreichen.
Der steirische Parkettböden- und Stiegenhersteller Weitzer Parkett setzt ein entsprechendes Zeichen in Österreich: Ab sofort wird nur mehr heimisches Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung verwendet, und das gesamte Tropenholz fliegt aus dem Sortiment. Damit übernimmt Weitzer Parkett eine wegweisende Rolle in der europäischen Parkettindustrie.
* Die Abholzung des Regenwaldes ist für ein Fünftel des weltweiten CO2-Ausstoßes pro Jahr verantwortlich. Das ist mehr als durch den Auto-, Flug- und Schiffsverkehr ausgestoßen wird. * Der Regenwald speichert durch seine Biomasse sehr viel CO2 – 300 Tonnen per Hektar. Pro Jahr wird allerdings eine Fläche von der Größe Griechenlands (13 Millionen Hektar) abgeholzt. * Millionen Menschen leben im, mit und vom Regenwald. Gleichzeitig ist er Lebensraum für 75 Prozent aller weltweit lebenden Tier- und Pflanzenarten. Durch den Klimawandel sind 50 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten des Regenwaldes in Gefahr.
"Viel wird über die Auswirkungen des Klimawandels bereits gesprochen – nun müssen endlich Taten folgen. Die Firma Weitzer Parkett hat gezeigt, wie es gehen kann. Mit dem Ausstieg aus dem Verkauf von Tropenhölzern leistet dieser heimische Parketthersteller einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Regenwalds und somit auch zum Klimaschutz", freut sich Greenpeace-Sprecherin Hanna Schwarz. Weitzer Parkett, ein 1831 gegründetes Familienunternehmen und einer der führenden Parketthersteller in Österreich sowie in der EU, ist sich seiner ökologischen Verantwortung bewusst. Das bedeutet, ausschließlich Produkte aus EU-Ländern zu verarbeiten, keine Kunstharzlösemittelkleber mehr anzubieten und die Restholzmengen für umweltfreundliche Fernwärme zu verwenden. (Quelle: europaticker.de)
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