Weinig führt Traditionsmarke Holz-Her weiter
Weinig und Holz-Her (v.l.n.r.: Stefan Krebs, Holz-Her Leiter Marketing International, Weinig Vorstandsvorsitzender Walter Fahrenschon, Holz-Her Gesamtvertriebsleiter Frank Epple und Klaus Müller, Leiter Kommunikation Weinig) - Copyright: Weinig AG
Die Weinig AG hat das in Insolvenz geratene Traditionsunternehmen Holz-Her in Nürtingen mit Wirkung zum 1. April 2010 gekauft. Der Aufsichtsrat des Weltmarktführers von Maschinen und Anlagen für die Massivholzbearbeitung machte mit seiner Zustimmung den "asset deal" endgültig perfekt. "Weinig zeigt mit diesem Schritt gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seine Entschlossenheit, die führende Marktstellung nicht nur zu halten, sondern auszubauen. Auch die kuwaitischen Anteilseigner unterstützen diese Investition in die Zukunft des Unternehmens vollumfänglich", betont der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Thomas Bach.
Weinig kehrt mit der jüngsten Akquisition zum Wachstumskurs zurück, der durch die Wirtschaftskrise unterbrochen worden war. In der Vergangenheit hatte Weinig die Prozesskette Massivholz konsequent durch die Integration von Schlüsselunternehmen wie Waco, Dimter, Grecon, Raimann und Luxscan komplettiert. Mit Holz-Her kommt nun ein ausgewiesener Spezialist für Maschinen zur Plattenbearbeitung hinzu. "Die Kernkompetenz von Weinig ist das Massivholz. Dieser strategischen Ausrichtung werden wir treu bleiben", versichert Weinig Vorstandsvorsitzender Walter Fahrenschon. In der Konsequenz wird Holz-Her unter dem Dach der Weinig Gruppe als eigenständiger Geschäfts-und Produktbereich mit eigenständigem Markenauftritt weitergeführt werden. "Holz-Her ist ein Premium-Anbieter mit viel Potenzial, viel Know-how und internationaler Aufstellung", so Walter Fahrenschon.
Als weltweit etabliertes Branchenschwergewicht bietet Weinig dem neu integrierten Unternehmen die ideale Plattform, um sein attraktives Produktportfolio wieder erfolgreich zu vermarkten. Auf der anderen Seite möchte Weinig besonders im Bereich CNC-Bearbeitungszentren sowie Kanten- und Sägekompetenz technisch von Holz-Her profitieren. Synergiepotenziale, die in Zukunft nachhaltig genutzt werden sollen, bieten sich darüber hinaus in der Fertigungs- und Materialwirtschaft sowie bei Dienstleistungen wie Marketing und Personalwesen.
"Der Gewinner dieser neuen Partnerschaft wird auf jeden Fall der Kunde sein", zeigt sich Walter Fahrenschon zuversichtlich. Weiterhin sieht Weinig die Marktpräsenz des deutschen Maschinenbaus gestärkt. Walter Fahrenschon: "Holz-Her ist eine Marke, die ein Stück heimischer Ingenieurskunst repräsentiert. Wir freuen uns, dem traditionsreichen Namen wieder Zukunft geben zu können". (Quelle: Michael Weinig AG - 04/2010)
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