UPM: Hohe Rohstoffkosten beeinträchtigen II/08
UPM: Hohe Rohstoffkosten beeinträchtigen zweites Quartal
Belastung hält an UPM setzt sich für Verbesserung der Profitabilität ein
Helsinki (ots): Zwischenbericht Januar bis Juni 2008:
• Das Ergebnis je Aktie betrug im zweiten Quartal 0,18 Euro (-0,38 Euro im zweiten Quartal 2007), das Ergebnis je Aktie ohne Sondereffekte betrug 0,17 Euro (0,28 Euro).
• Das Betriebsergebnis belief sich auf 157 Mio. Euro (-75 Mio. Euro), das Betriebsergebnis ohne Sondereffekte belief sich auf 155 Mio. Euro (225 Mio. Euro).
• Der Anstieg der Gesamtkosten des Unternehmens für das gesamte Jahr wird immer noch bei etwa 2 % erwartet.
Jussi Pesonen, President & CEO von UPM, zum Ergebnis des zweiten Quartals 2008:
"Bedauerlicherweise war das Ergebnis von UPM im zweiten Quartal schwach. Während sich unsere interne Kosteneffizienz verbessert hat, beeinträchtigten die hohen Kosten für Holz und Altpapier sowie die beträchtlich gesunkenen Marktpreise für Schnittholz unser Ergebnis. Auch die Wechselkurse entwickelten sich nicht zu unserem Vorteil. Positiv zu erwähnen ist, dass wir die Preise für Magazinpapier anheben konnten und dass der durchschnittliche Papierpreis etwas höher war als im vergangenen Jahr. Auch die Maßnahmen für den Turnaround der Label Division liefen gut an."
"Die für unsere Geschäftsbereiche prognostizierte Nachfrage hat sich seit Anfang des Jahres abgeschwächt und unsere operative Profitabilität für das Gesamtjahr 2008 wird voraussichtlich geringer erwartet als im vergangenen Jahr."
"Vor diesem Hintergrund bewerten wir derzeit das Marktpotenzial verschiedener Geschäftsfelder, Preise und Verfügbarkeit von Rohstoffen sowie die Wettbewerbsfähigkeit hinsichtlich Kosten unserer verschiedenen Einheiten. Diese Bestandsaufnahme könnte zu dauerhaften oder vorübergehenden Stilllegungen führen."
"Es ist offensichtlich, dass wir in Finnland unsere finnischen Einheiten langfristig nur weiter entwickeln können, wenn preiswertes finnisches Holz zur Verfügung steht. Wir werden diesen Sachverhalt bei unsereren Bewertungen berücksichtigen. Unserer Planung legen wir die Annahme zugrunde, dass Holz ab Anfang 2009 mit einem russischen Exportzoll belegt wird."
"Aufgrund von Kosteneinsparungen der laufenden Profitabilitätsaktionen wird die Gesamtkostensteigerung des Unternehmens für das gesamte Jahr immer noch bei ungefähr 2 % erwartet", so Pesonen. (Quelle: UPM)
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