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UPM plant Papierkapazität in Europa zu reduzieren

UPM plant die Papierkapazität in Europa um 1,3 Millionen Tonnen zu reduzieren
Mit den geplanten Maßnahmen liegen die jährlichen Synergievorteile der Myllykoski Akquisition bei etwa 200 Millionen Euro

Im Rahmen der Integration von Myllykoski hat UPM eine umfangreiche Analyse der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit seiner Werke im Publikationspapierbereich vorgenommen. Die Bewertung umfasste die Bereiche Effizienz der Assets, Verfügbarkeit und Kosten von zur Produktion benötigten Materialien sowie Endverbrauchermärkte. Als ein Resultat der Bewertung plant UPM seine Produktionskapazität bei Magazinpapier anzupassen, um den Bedürfnissen seines globalen Kundenstamms gerecht zu werden. Aus diesem Grund wird UPM Mitarbeiterverhandlungen beginnen zur geplanten dauerhaften Kapazitätsreduzierung von 1,2 Millionen Tonnen Magazinpapier in Finnland, Deutschland und Frankreich sowie von 110.000 Tonnen Zeitungsdruckpapier in Deutschland. Die Planung beinhaltet darüber hinaus die Restrukturierung überlappender Papierverkaufs- und Supply Chain Aktivitäten sowie globaler Funktionen.

Die folgenden Maßnahmen sind geplant:
· dauerhafte Schließung des Werks UPM Myllykoski in Kouvola, Finnland
· dauerhafte Schließung des Werks UPM Albbruck in Deutschland
· dauerhafte Schließung der Papiermaschine 3 des Werks UPM Ettringen in Deutschland
· Verlagerung der Formatschneider des Werks UPM Albbruck in das Werk UPM Plattling, Deutschland
· Verkauf bzw. anderweitiger Ausstieg der Papierfabrik UPM Stracel, Frankreich, aus der UPM Paper Business Group
· Restrukturierung überlappender Papierverkaufs- und Supply Chain Aktivitäten sowie globaler Funktionen

Außerdem plant UPM, die Papiermaschine 2 für ungestrichenes Feinpapier bei UPM Nordland Papier, Deutschland, vorübergehend abzustellen und die Geschäftstätigkeiten im Zellstoffwerk und in der Papierfabrik Pietarsaari, Finnland, zu straffen. Die geplante Schließung der Werke UPM Myllykoski und UPM Albbruck sowie der Papiermaschine 3 bei UPM Ettringen wäre zum Jahresende 2011 vorgesehen. Der Verkaufsprozess des Werks Stracel würde im Herbst beginnen und sollte voraussichtlich innerhalb von zwölf Monaten abgeschlossen sein. (Quelle: UPM Albbruck - Papierfabrik Albbruck GmbH - 08/2011)

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