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Vorläufig keine Anhebung der Zollgebühr für russisches Rundholz
Die russische Regierung wird die endgültige Entscheidung über die Höhe der Zollgebühr für die Ausfuhr von Rundholz in der nächsten Zukunft treffen. Eine Anhebung der Gebühr ist jedoch kaum zu erwarten. "Was die Ausfuhrzölle für Rundholz betrifft, so haben wir unter Berücksichtigung der akuten Schwierigkeiten sowohl bei unseren Produzenten als auch bei unseren ausländischen Partnern die Anhebung auf das geplante Verbotsniveau verschoben - wir hatten 50 Euro je Kubikmeter (Rundholz) geplant", teilte der russische Premier, Wladimir Putin, am Montag in der Regierungssitzung mit.
Zu den Plänen für 2010 sagte der Premier: "Wir werden ausgehend von der Einschätzung der realen Situation handeln, über die endgültige Entscheidung informieren wir in der nächsten Zeit". Die russischen Behörden hatten im Dezember 2008, darunter auf Bitte Finnlands, die geplante Anhebung der Zollgebühr für die Ausfuhr von Rundholz um ein Jahr verschoben.
Die Zölle sollten schon Anfang des kommenden Jahres auf 80 Prozent des Ausfuhrpreises wachsen (jedoch mindestens 50 Euro je Kubikmeter), wodurch die russischen Rundholzlieferungen faktisch zum erliegen kämen. Die russische Regierung wollte mit diesem Schritt die einheimische holzverarbeitende Industrie fördern. (Quelle: RIA Novosti)
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