Russland: Holzexport in 2009 um 1/3 geschrumpft
Holzexport seit Jahresbeginn um ein Drittel geschrumpft
Der Holzexport aus Russland ist in den ersten acht Monaten dieses Jahres um 33 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 19,5 Millionen Tonnen geschrumpft. Das teilt die Föderale Zollbehörde Russlands am Montag mit. "Diese Situation widerspiegelt objektiv die ungünstige Weltmarktkonjunktur, bei der praktisch alle führenden Holzproduzenten und -importeure mit einer Verringerung des Produktionsumfangs und des Exports von Holz und Holzerzeugnissen konfrontiert waren", heißt es in der Mitteilung der Behörde nach einer Sitzung des Kollegiums. Dabei war bereits 2008 ein 26-prozentiger Rückgang des Holzexports gegenüber dem Jahr zuvor - von 54,9 auf 40,9 Millionen Tonnen - verzeichnet worden.
Gegenüber 2008 hat sich die Struktur des russischen Holzexports etwas verbessert: Der Anteil von Schnittholz stieg von 21,6 auf 30,5 Prozent an, während der Export von Rohholz von 70,4 auf 55,4 Prozent zurückging. Der russische Holzexport geht hauptsächlich an China, Japan, Finnland, Estland und Ägypten sowie in die GUS-Länder Usbekistan, Kasachstan, Tadschikistan und Aserbaidschan. Auf der Sitzung des Kollegiums wurde auf die weiterhin hohe Kriminalitätsrate im Holzexport verwiesen. Allein in den ersten acht Monaten 2009 leiteten die Zollbehörden 392 Strafverfahren ein, bei denen es um Holzschmuggel ging. (Quelle: RIA Novosti)
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