Politischer Druck auf Bayerische Staatsforsten
Sägeindustrie Österreichs unterstützt Forderung zur Kündigung des 10-Jahres-Vertrages
Die Bayerischen Staatsforsten haben im Jahr 2005 einen 10-Jahresvertrag mit der Klausner-Gruppe abgeschlossen, welcher nach Meinung von Bayerischen Landtagsabgeordneten eine massive Wettbewerbsverzerrung bewirkt. Der Betrieb der Klausner-Gruppe in Landsberg am Lech wurde nun an einen russischen Investor weiter verkauft. Nun war aus der Presse zu erfahren, dass dieser 10-Jahresvertrag an den neuen, russischen Investor übertragen werden soll.
Für die österreichischen Unternehmen der Sägeindustrie hat dieser Vertrag mit Konditionen auf Tiefpreisniveau schon in der Vergangenheit schwerwiegende wirtschaftliche Nachteile verursacht. Betroffen sind nach dem Dafürhalten der österreichischen Sägeindustrie aber auch alle anderen Sägebetriebe in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland.
Momentan ist die durch den Vertrag bewirkte und von Bayerischen Landtagsabgeordneten kritisierte Wettbewerbsverzerrung aufgrund der vorherrschenden Preissituation im Rundholzeinkauf enorm und führt zu einer weiteren Schwächung des ohnehin fragilen Markts.
Vor diesem Hintergrund unterstützt die Österreichische Sägeindustrie die im Bayerischen Landtag erhobene Forderung, diesen Vertrag zu kündigen. (Quelle: Wirtschaftskammer Österreich - Fachverband der Holzindustrie Österreichs)
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