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Hornbach wächst weiter

- Konzernumsatz nach neun Monaten plus 4,8 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro
- Erträge steigen schneller als die Umsätze
- Deutschland ist Wachstumsmotor im Baumarktgeschäft

Die Geschäftsentwicklung der Hornbach-Gruppe nimmt Fahrt auf: In den letzten drei Monaten des Dreivierteljahres (1. März bis 30. November 2010) hat der pfälzische Baumarktkonzern sein Umsatz- und Ertragswachstum beschleunigt. Nach einem Plus von 7,5 Prozent auf 765,4 Mio. Euro im dritten Quartal stieg der Nettoumsatz des Hornbach Holding AG Konzerns nach neun Monaten um 4,8 Prozent auf 2.422,2 Mio. Euro (Vj. 2.311,3 Mio. Euro). Die Wachstumsbeiträge kamen sowohl aus Deutschland als auch aus dem übrigen Europa. Dabei entwickelten insbesondere die Bau- und Gartenmärkte im Inland eine hohe Umsatzdynamik. Das Betriebsergebnis (EBIT) der Hornbach-Gruppe verbesserte sich in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2010/2011 überproportional zum Umsatzanstieg um 11,1 Prozent auf 169,6 Mio. Euro (Vj. 152,6 Mio. Euro).


Nach der Neueröffnung eines großflächigen Bau- und Gartenmarktes in Breda (Niederlande) betreibt der größte operative Teilkonzern Hornbach-Baumarkt-AG zum 30. November 2010 insgesamt 132 Bau- und Gartenmärkte in neun Ländern, 92 davon in Deutschland. Der Teilkonzern erhöhte den Umsatz im Dreivierteljahr um 4,7 Prozent auf 2.267,9 Mio. Euro (Vj. 2.166,4 Mio. Euro). Flächenbereinigt - d. h. ohne Berücksichtigung von Neueröffnungen in den letzten zwölf Monaten - sowie währungskursbereinigt legte der Umsatz um 1,8 Prozent zu (mit Währungskurseffekten: plus 3,3 Prozent).

"Mehr als zufrieden sind wir mit der Entwicklung unserer Bau- und Gartenmärkte in Deutschland. Hier hat die Nachfrage unserer Projektkunden im dritten Quartal im Vergleich aller Hornbach-Regionen am stärksten zugenommen. Die Stimmung unter den deutschen Heimwerkern ist gut. Das spiegelt sich in dem flächenbereinigten Umsatzplus von 6,4 Prozent im dritten Quartal sowie 2,7 Prozent im Dreivierteljahr wider", sagte Albrecht Hornbach, der Vorstandsvorsitzende der Hornbach Holding AG. "Erfreulich ist aber auch der Anstieg der flächenbereinigten Umsätze im übrigen Europa. Unser Wachstum ruht auf breiten Schultern." Die 40 Hornbach-Filialen in den acht Ländern außerhalb Deutschlands erhöhten die Umsätze flächenbereinigt um 1,3 Prozent im dritten Quartal bzw. 0,6 Prozent kumuliert. Unter Berücksichtigung von Währungskurseffekten beliefen sich die Zuwachsraten auf 5,4 Prozent bzw. 4,1 Prozent.

Die Umsatzkurve des im Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH zusammengefassten Baustoffhandels verlief im dritten Quartal mit einem Zuwachs von 8,4 Prozent auf 52,6 Mio. Euro (Vj. 48,5 Mio. Euro) ebenfalls steiler als in den Vorquartalen. Im Dreivierteljahr stieg der Umsatz um 6,4 Prozent auf 154,0 Mio. Euro (Vj. 144,7 Mio. Euro).

Der positive Umsatztrend und eine konzernweit verbesserte Handelsspanne haben den überproportionalen Ergebnisanstieg des Hornbach Holding AG Konzerns in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011 im Vergleich zum ersten Halbjahr verstärkt. Das Betriebsergebnis (EBIT) der Hornbach-Gruppe erhöhte sich im Dreivierteljahr um 11,1 Prozent auf 169,6 Mio. Euro (Vj. 152,6 Mio. Euro). Währungskursgewinne und ein positiver Steuereffekt ließen den Periodenüberschuss noch stärker steigen. Dieser nahm in den ersten neun Monaten um 29,8 Prozent auf 113,1 Mio. Euro (Vj. 87,1 Mio. Euro) zu. Das Ergebnis je Vorzugsaktie erreichte zuletzt 11,45 Euro (Vj. 8,82 Euro).

Die Bilanz der Hornbach-Gruppe präsentiert sich weiterhin in bester Verfassung. Die Eigenkapitalquote erhöht sich zum 30. November 2010 im Vergleich zum Bilanzstichtag (28. Februar) von 42,4 Prozent auf 42,5 Prozent. Die flüssigen Mittel steigen von 335,1 Mio. Euro auf 550,0 Mio. Euro. Die Netto-Finanzschulden der Hornbach-Gruppe verringern sich im Stichtagsvergleich von 422,6 Mio. Euro auf 251,8 Mio. Euro. Im Teilkonzern Hornbach-Baumarkt-AG übersteigen die flüssigen Mittel zum 30. November 2010 die Finanzschulden. Per Saldo ergibt sich hier ein Netto-Finanzvermögen in Höhe von 50,3 Mio. Euro. Im Vergleich dazu lagen die Netto-Finanzschulden des Teilkonzerns zum 28. Februar 2010 noch bei 126,3 Mio. Euro.
Die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2010/2011 (Bilanzstichtag: 28. Februar 2011) lässt Hornbach unverändert. Demnach sollen sowohl im Konzern der Hornbach Holding AG als auch auf Ebene des Teilkonzerns Hornbach-Baumarkt-AG die Umsätze voraussichtlich im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen und das Betriebsergebnis (EBIT) trotz höherer projektgetriebener Verwaltungskosten voraussichtlich leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2009/2010 liegen. (Quelle: Hornbach Holding AG - 12/2010)

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