Hessen-Forst: Submission erzielt Höchstpreise
Der Landesbetrieb Hessen-Forst führte nach mehrjähriger Unterbrechung am 08. / 10.03.2010 in Jossgrund seine Nadelwertholz-Submission durch. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, insbesondere was Lärche und Kiefer betrifft“, sagte Christian Münche, Bereichsleiter Produktion im Forstamt Jossgrund.
Das Ergebnis der Submission zeige, wie wichtig auch beim Nadelholz eine wertdifferenzierte Aushaltung und Vermarktung der Mengen über Meistgebotstermine sei. Geboten hatten 23 Kunden aus Deutschland, Österreich und Frankreich. Mit 18 Bietern bestand das größte Interesse an der Lärche, gefolgt von Kiefer und Douglasie mit je elf sowie acht Interessenten für Fichte. Unter den Bietern war insbesondere ein hoher Anteil an Furnierfirmen. Sie legten für das Holz Spitzenpreise an.
So erzielte eine Lärche aus der Rhön mit 702 Euro pro fm den Spitzenpreis. Ein Fichten-Bloch mit Ästungsnachweis erbrachte mit 604 Euro pro fm ebenfalls einen sehr hohen Preis. Wieder Erwarten wurde auch die Kiefer gut nachgefragt. Mit einem Durchschnittspreis von knapp 200 Euro pro fm wurden für einzelne Kiefer-Bloche sogar 365 Euro pro fm geboten.
Im Angebot stand in Summe 875 fm, wovon 825 fm beboten worden sind. Lediglich für 50 fm Fichte-Bloche wurden kein Gebot abgegeben, was fünf Prozent entspricht. Die anderen Baumarten teilten sich wie folgt auf: 203 fm Lärche und 270 fm Douglasie sowie 247 fm Fichte und 154 fm Kiefer. Die Gebote verteilten sich auf 543 Einzel- und drei Sammellose.
Die 552 Stämme stammten aus acht hessischen Forstämtern. Das Holz kam zu 90 Prozent aus dem Staatswald (793 fm). Nur acht Prozent kamen aus dem Gemeindewald (70 fm) und ein Prozent aus dem Privatwald (11 fm). (Quelle: Hessen-Forst Landesbetriebsleitung)
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