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Rettungskonzept gescheitert
(13.03.09) Remscheid: Das Traditionsunternehmen „Arnz FLOTT GmbH“ hat Insolvenz beantragt. Das hat die Geschäftsleitung mitgeteilt. Grund seien die Wirtschaftskrise und daraus resultierende Auftragsrückgänge von über 50 Prozent. Als vorläufigen Insolvenzverwalter hat das Amtsgericht Wuppertal Dr. Marc d´Avoine von der Kanzlei „D’Avoine, Teubler, Neu- Rechtsanwälte“ aus Wuppertal bestellt. Er hat seine Arbeit sofort aufgenommen.
„Im Moment sind wir dabei, die Strukturen zu sichern und dem Unternehmen eine neue, langfristige Perspektive zu geben“, so der Insolvenzverwalter in einer Belegschaftsversammlung. Trotz aller Bemühungen sei die Finanzierung durch die Banken gescheitert, heißt es. Die Gesellschafter der Firma hätten zudem die geforderten Sicherheiten nicht aufbringen können. Damit habe sich auch die Beantragung der zugesagten Landesbürgschaft in Höhe von einer Million Euro erledigt.
„Unser Fortführungskonzept konnte daher nicht umgesetzt werden“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Kullmann. „Obwohl die Oberbürgermeisterin der Stadt sowie die Wirtschaftsförderung alles für den Erhalt der Firma getan haben.“ Für Geschäftsleitung und die verbliebenen Mitarbeiter ein herber Rückschlag. Ende 2008 war der Bohrmaschinenhersteller erstmals wieder auf Wachstumskurs. „Die Ergebnisse waren positiv, wir hatten allen Grund uns zu freuen“, erinnert sich Kullmann.
Den Kopf in den Sand stecken wollen die FLOTT Mitarbeiter dennoch nicht. Aktuell würde mit Investoren verhandelt. Sie wollen die 155 Jahre alte Marke in Kooperation retten. „Synergien“ sollen genutzt werden. Bei FLOTT wird weiter gearbeitet. Auch der Messeauftritt auf der Metall München wird nicht abgesagt. Alle Neuheiten und Innovationen werden dem Fachpublikum präsentiert. (Quelle: Arnz FLOTT GmbH, Remscheid)
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